
IDEEN KLUG GEDACHT | Text- & Kreativbüro
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nd -– Journalismus von links
Redaktionsarbeit für das Ressort Reise und Panorama
Branche
Agentur
Tageszeitung
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Aufgabe
Themenauswahl Recherchearbeit und Interviews Pressereisen journalistische Erstellung von Artikeln
Leistungsdauer
6 Monate
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Content-Redaktion
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Arbeitsprobe

u. a. erschienen auf:
https://www.nd-aktuell.de/artikel/78831.teurer-moskito-unter-billigen-elefanten.html?sstr=Moskito

u. a. erschienen auf:
100 Mal Hering und immer anders:
Kolobrzeg (Kolberg) lockt Touristen als Kurort, Seebad und Hafenstadt
Die Geschichte von Kolobrzeg (Kolberg) reicht bis ins siebte Jahrhundert zurück. Architektur und Denkmäler zeugen noch heute von Reichtum und Wohlstand der damaligen Upperclass. Das einstige Kolberg, bekannt als die Festung, die 1806 den Truppen Napoleons standhielt, war ebenso 1945 durch den Krieg abermals fast vollständig zerstört. Doch bald ging dort auch die fast 200-jährige Kurort-Geschichte im nunmehr polnischen Kolobrzeg weiter.
Der Kurstart soll übrigens mit einem Zufall begonnen haben. 1802 saß hier der Zollrat Johann Heinrich eine 18-monatige Arreststrafe ab und entdeckte dabei, dass sich die Seeluft und Wasserqualität eigentlich ganz angenehm auf seine Gesundheit auswirkten.
Heute gilt Kolobrzeg als Polens größter Kurort. Gelegen am Fluss Persante, der in die Ostsee fließt, prägen Küstenwälder und Sandstrände die Landschaft. Im Ort selbst bieten viele Parkanlagen und Blumenflächen Erholung. Naturliebhaber können Landschaftstouren in den unweit entfernten Nationalparks an der Pommerschen Seenplatte unternehmen.
Vom Kolobrzeger Hafen aus fahren Ausflugsschiffe zur dänischen Insel Bornholm, sowie regelmäßig zu den Städten Gdansk (Danzig), Slupsk (Stolp) und Darlowo (Rügenwalde). Im Hafen selbst laden die Restaurants Pod Winogronami und das Monte Christo. Hier kann man allein beim Hering aus 100 verschiedenen Zubereitungsarten wählen. Aber auch kulturelle Vielfalt bietet die Stadt durch ganzjährig stattfindende Konzerte, Operettenabende und Folklore-Aufführungen. Kolobrzeg beherbergt weiterhin das polnische Waffenmuseum sowie im Rathaus ein Museum für polnische Gegenwartskunst.
u. a. erschienen auf:
Im Erzgebirge weihnächtelts von Fest zu Fest
Region zwischen Annaberg und Zwickau ist Partnerland des Berliner Reisemarktes vom 11. bis 13. November
Auch wenn’s draußen nicht stürmt und schneit, die Spuren der »schönen Zeit« sind im Erzgebirge das ganze Jahr lang zu sehen. Traditionelles und Volkstümliches. Die Erzgebirgler sind offen, gastfreundlich und ideenreich. Wer sich aufmacht, die vielen Orte von Annaberg bis Zwickau zu besuchen, bekommt regionale Handwerkskunst, die geschichtsträchtige Bergwelt zu sehen, und darüber hinaus einen ersten Eindruck von Lebensart und Tradition der Menschen.
Hört man von diesem Teil Sachsens, denken die meisten sicherlich an die heimeligen Räuchermänner und an die von Kerzenlicht angetriebenen Holz-Pyramiden. Beim Erzgebirge liegt man da goldrichtig. Schnitzerei und Weihnachtskunst, die bis nach Japan hin bekannt sind, erzählen zahlreiche Geschichten über Tradition, Berufe und das Leben der hier Beheimateten.
Die Kunstgewerbe-Werkstätten in Olbernau (KWO) laden ein, einmal mit anzusehen, wie Räuchermann, Nussknacker, Lichterengel und Co. entstehen. Von »Anschlägerei« bis »Spritzerei« erklären die Mitarbeiter den Besuchern, wie viele Arbeitsschritte nötig sind, bis dem Räuchermann die erste Pfeife angesteckt werden kann. Insgesamt 200 verschiedene Figuren gibt es, kaum einen Beruf, der nicht dargestellt wird. Neben den traditionellen Modellen hat die KWO auch noch etwas modernere Varianten wie »Dampf ablassende« Snowboarder und Räucherelch im Sortiment. Wer einen Räuchermann mit nach Hause nimmt, sollte ihm nicht das passende Räucherwerk vorenthalten.
Die Firma Huss aus Neudorf stellt seit 1930 die erzgebirgischen Räucherkerzen her. Sollte der traditionelle Weihrauch einem nicht zusagen, gibt es alternativ die Duftnoten Zimt, Tanne, Honig oder Exotik. Nebenbei bemerkt: Der Grund, warum Räucherkerzen so gut riechen, ist, weil die Aromen schon vor dem Verglühen verdampfen.
Der Ort Neudorf ist auch als »Suppenland« bekannt. Was es mit diesem Namen auf sich hat, erfährt der Reisende von Steffi Richter, der Geschäftsführerin des Suppenmuseums, gleich neben der Firma Huss gelegen. Neben alten Schätzchen wie den »Tempo-Erbsen« und Fertigsuppen von Knorr und Unox, beherbergt das Museum eine skurrile Sammlung außergewöhnlicher Suppenschüsseln, Löffel und Rezepte, wie z. B. das der »Rufmord-Suppe«. Diese aßen einst die ganz Armen. Wer sich dazu bekannte, dessen Ruf war ruiniert.
Einen Besuch wert ist auch die Bergstadt Annaberg. Hier gibt es zwei Kirchen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Am Fuße des Marktplatzes steht die Bergkirche, ein besonderes Kleinod der Stadt, das seinerzeit nur für Bergleute bestimmt war. Läuft man die »Große Kirchgasse« hinauf zur »Sankt Annenkirche«, bekommt man eine der ältesten spätgotischen Hallenkirchen zu sehen. Nach 25 Jahren Renovierungsarbeiten zeigt sich die ursprüngliche Deckenbemalung nun wieder im alten Glanz. Rund um den Marktplatz sind viele kleine Fachgeschäfte angesiedelt. Ende November beginnt hier, wie in vielen anderen Erzgebirgsstädten, der Weihnachtsmarkt.
Wer sich einen Räuchermann zulegen möchte, kann dies auch beim Berliner Reisemarkt vom 11. bis 13. November in der »Arena Berlin« tun, bei dem das Erzgebirge in diesem Jahr Partnerland ist.
Tourismusverband Erzgebirge e. V., Adam-Ries-Straße 16, 09456 Annaberg-Buchholz, Tel.: (03733)1880014, www.tourismus-erzgebirge.de, info@erzgebirge-tourismus.de Berliner Reisemarkt vom 11. bis 13. November in der Arena, Eichenstraße, 12435 Berlin, nähe S-Bahnhof Treptower Park
u. a. erschienen:



